Feldrabbiner in den deutschen Streitkräften des Ersten Weltkrieges

Eine Ausstellungsinitiative der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Feldrabbiner widerspiegeln die Präsenz deutscher jüdischer Soldaten an den Fronten im Ersten Weltkrieg. Es entstand erstmals neben der evangelischen und katholischen auch eine institutionalisierte jüdische Feldseelsorge. Die jüdischen Gemeinden und Organisationen verbanden damit auch die Hoffnung auf eine weiter zunehmende Anerkennung der jüdischen Gemeinschaft und ihrer Religion durch die Umgebungsgesellschaft.

Die kleine Ausstellung informiert einführend über die allgemeine Entwicklung der Militärseelsorge, um sich dann der jüdischen Militärseelsorge im Ersten Weltkrieg zuzuwenden. Wer konnte Feldrabbiner werden und welche Aufgaben hatten diese?

In vier biographischen Skizzen wird beispielhaft der Lebensweg der Feldrabbiner Leopold Rosenak, Leo Baerwald, Paul Lazarus und Siegfried Alexander nachgezeichnet. Der Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung nach dem Krieg verdeutlicht, dass die jüdische Militärseelsorge nur eine Episode war. Die Texte werden durch interessantes und weitgehend unbekanntes Bild- und Dokumentenmaterial ergänzt. Diese auf Leinwand gedruckte Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert.

 

Die Ausstellung wird gezeigt bis zum 14.08.2014.

 

Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag  09:00 - 16:00 Uhr

Freitag 09:00 - 14:00 Uhr

 

Eintritt frei!

 

Im Rahmen der Ausstellung findet am 14.07.14 um 18:00 Uhr ein Vortrag mit Kapitänleutnant Moritz Brake statt.

 

Während der Ausstellung bieten wir für Schulklassen Führungen an.

Wir bitten um frühzeitige Anmeldung unter 0681/90626-0.

In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung

Feldrabbiner vor dem Lazarettzug der Bne-Briss-Loge

20. Juni 2014
bis
14. August 2014

Stiftung Demokratie Saarland
Bismarckstr. 99
66121 Saarbrücken

Ausstellung

Saskia Guthörl
Telefon: 0681 - 906 26 - 22