Mannheim – Izieu – Auschwitz

Eine Ausstellung des Stadtarchivs Mannheim

Am 6. April 1944 wurden 44 Kinder und ihre sieben Betreuer, die in der Maison d‘Izieu Zuflucht gefunden hatten, von der Lyoner Gestapo festgenommen, allein weil sie Juden waren. Von den Anwesenden konnte ein Einziger der Razzia entkommen. 42 Kinder und fünf Erwachsene wurden im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau vergast. Zwei Jugendliche und der Direktor des Heims wurden in Estland ermordet. Eine einzige Person überlebte. Mehrere Kinder des Heims in Izieu stammten ursprünglich aus Deutschland, vier von ihnen aus Mannheim: Sami Adelsheimer, Max Leiner, Fritz Löbmann und Otto Wertheimer. Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe aus Mannheim in Deutschland und Lyon in Frankreich folgten ein Jahr lang den Spuren dieser vier Mannheimer „Kinder von Izieu". Diese Ausstellung zeigt die Ergebnisse ihrer Arbeit und ihre Eindrücke an fünf Orten, die Stationen auf dem Weg der vier Kinder waren.

Die Ausstellung wurde durch drei zusätzliche Tafeln ergänzt, die sich mit dem Transport von saarländischen Kindern beschäftigen.

Die Ausstellung  ist zweisprachig: deutsch und französisch

Für Gruppen und Schulklassen werden von der Stiftung Demokratie Saarland kostenlose Führungen angeboten. Wir bitten um Anmeldung: Telefon: 0681/90626-10, E-Mail: c.reidenbach(at)stiftung-demokratie-saarland.de

 

 

 

14. März 2014
bis
15. Mai 2014

Stiftung Demokratie Saarland
Bismarckstr. 99
66121 Saarbrücken

Ausstellung

Villa Lessing