Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden

In der Villa am Wannsee, dem Gästehaus des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD, kamen am 20. Januar 1942 hochrangige Vertreter des SS- und Polizeiapparates, der Ministerialbürokratie und der NSDAP zu einer Besprechung über die »Endlösung der Judenfrage« zusammen. Unter Leitung von Reinhard Heydrich besprachen die Konferenzteilnehmer Zuständigkeit und Zusammenarbeit bei der Deportation aller europäischen Juden. Das überlieferte Ergebnisprotokoll der sogenannten »Staatssekretärsbesprechung« belegt, dass bereits vor der Konferenz auf höchster Ebene, also durch den »Führer und Reichskanzler« Adolf Hitler, die Entscheidung über die umfassende Deportation der europäischen Juden im deutschen Machtbereich getroffen worden war. Dabei sollten die Deportationen »nach dem Osten«, die Ghettoisierung und Zwangsarbeit – laut Heydrichs Erklärungen bei der Konferenz – vorbereitende Maßnahmen für »die kommende Endlösung der Judenfrage« darstellen. Kein Jude sollte das Ende des Krieges überleben.

Zusammengestellt und konzipiert wurde die Ausstellung von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (Berlin).

Diese Ausstellung können Sie kostenlos für Ihre Gemeinde, Schule oder Institution ausleihen.

Informationen zur Ausstellung

35 Tafeln im Format ca. 125 x 91 cm

Wir stellen folgenden Service zur Verfügung:
◾Kostenlose Überlassung der Ausstellung für die Dauer von 4-8 Wochen
◾Kostenlose Bewerbung (Flyer und Plakate)

Presseinformation

 

 

Ansprechpartner

Monika Petry (Terminvereinbarung)
Email mp(at)sdsaar.de

Heinz Melchior (technische Organisation)
Email hm(at)sdsaar.de