Thomas Mann und Frankreich

Thomas Mann galt als Meister der Ironie und des literarischen Manierismus. Er schrieb Erzählungen und Romane, die das Ende des bürgerlichen Zeitalters spiegeln, wobei er sich bewusst in die Nachfolge von Dichtern wie Goethe und Fontane stellte. Populär machte ihn sein unnachahmlicher Stil, der sich u.a. durch subtile Wortnuancierungen und syntaktische Verschachtelungen auszeichnet. Bereits mit Mitte zwanzig veröffentlichte er den Familienroman "Die Buddenbrooks", für den er 1929 den Nobelpreis für Literatur erhielt. Mit den während des Ersten Weltkriegs geschriebenen "Betrachtungen eines Unpolitischen" lieferte Thomas Mann eine Apologie des kaiserlichen Deutschlands im Moment seines Unterganges, von der er sich später jedoch wieder distanzierte. Als politischer Essayist avancierte er vor allem in der Zeit des Dritten Reiches zu einem wortmächtigen Gegner des Nationalsozialismus'. Eingedenk dessen legt die Ausstellung das Augenmerk auf das "besondere" Verhältnis Thomas Manns zu Frankreich.

Zusammengestellt und konzipiert wurde die Ausstellung von Dr. Walter Schomers.

Informationen zur Ausstellung

30 Tafeln im Format 68 x 91 cm

Die Tafeln befinden sich in zwei Transportkisten à 100 x 50 x 80 cm (B x T x H). Gewicht je Kiste ca. 50 Kg.

Wir stellen folgenden Service zur Verfügung:
◾Kostenlose Überlassung der Ausstellung für die Dauer von 4-8 Wochen
◾Kostenlose Bewerbung (Flyer und Plakate)

Presseinformation

 

 

Ansprechpartner

Monika Petry (Terminvereinbarung)
Email mp(at)sdsaar.de

Heinz Melchior (technische Organisation)
Email hm(at)sdsaar.de