Immer mehr Schreibende wenden sich in der Gegenwart dem Verfassen
von Kriminalliteratur zu. Die Rezeptionsgeschichte des Genres verweist
auf eine breite Resonanz beim Publikum. Das Verlangen nach spannender
Unterhaltung stellt sich als stetig wachsendes Bedürfnis des Lesepublikums
dar. Gerade die deutschsprachige Kriminalliteratur der Gegenwart
bietet dabei ein vielfältiges Spektrum von Stoffen und Gestaltungsmöglichkeiten.
Sie greift dabei auf Traditionen deutscher Verbrechensliteratur
und angloamerikanischer Detektivliteratur zurück.
In unserer Krimiwerkstatt können sich die TeilnehmerInnen mit den
verschiedenen Spielarten der Kriminalliteratur vertraut machen und sich
selbst beim Schreiben eines Kurzkrimis erproben.
Inhalt:
· Kurzer Überblick zur Geschichte der Kriminalliteratur und zu Besonderheiten der deutschsprachigen Verbrechensliteratur
· Offene und geschlossene Formen der Kriminalliteratur, Mischformen
· Die Detektivgeschichte und ihre Regeln, Spannungsaufbau, Eröffnungs- und
· Schlussvarianten, Setzen des Plots
· Schreibanlässe
· Eigene Schreiberfahrungen und Herangehensweisen der Teilnehmerinnen
· Arbeit am Text, Vortrag und Debatte
* Gelbhaar, Dorle, Dr.: Studium der Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin; Diplom-Kulturwissenschaftlerin; Promotion 1984; Öffentlichkeitsarbeit für die Kriminalpolizei/ v.a. fachliche Beratung des „Polizeiruf 110"; weiterhin journalistische und publizistische Arbeiten; Lektoratsleiterin Belletristik im Brandenburgischen Verlagshaus; Kurzkrimi veröffentlicht, außerdem Artikel, Kolumnen, Krimi-Rezensionen; Veröffentlichung des ersten Kriminalromans, frei schaffende Schriftstellerin in Berlin.
