Wie die Stiftung Demokratie Saarland entstanden ist

Die Entstehung der Stiftung Demokratie Saarland geht letztlich auf die Entscheidung des Saarländischen Landtages vom 5. November 1969 zurück, die Saarbrücker Zeitung aus der staatlichen Obhut zu entlassen und wieder zu privatisieren.

Die 1761 von Bernhard Hofer in Saarbrücken gegründete Zeitung war 1935 nach der Rückgliederung des Saargebiets in das Deutsche Reich dem NSDAP-Verlagsimperium einverleibt, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unter die französische Sequesterverwaltung gestellt worden und wurde 1956 auf der Basis der Luxemburger Verträge an das Saarland übertragen. Auf der Basis der Landtagsentscheidung vom 5. November 1969 entstand die neue Eigentümerstruktur der Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH. Die beiden größten Gesellschafter sind zurzeit die Rheinische Post Mediengruppe sowie die Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar mbH.

Der Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar mbH (GsB) gehören heute die Union Stiftung, die Villa Lessing  Liberale Stiftung sowie die Demokratische Gesellschaft Saarland e.V., Stiftungsträger der Stiftung Demokratie Saarland, an.

Die Stiftung Demokratie Saarland wurde als Stiftung des bürgerlichen Rechts am 1. Januar 1995 von der am 16. Dezember 1994 konstituierten Demokratischen Gesellschaft Saarland e.V. (DGS) aus der Taufe gehoben.

Rechtsvorgänger der DGS war die 1991 gegründete Stiftung Demokratie Saarland e.V., vormals Friedrich-Ebert-Stiftung-Saarland e.V., die im Jahre 1970 gegründet worden ist.