Pädagogische Werkstatt

Umgang mit Heterogenität/Individualisierung

ein Kooperationsprojekt von Deutscher Schulakademie - Landesinstitut für Pädagogik und Medien - Saarländischer Schulpreis (Veranstalter des Preises: Stiftung Demokratie Saarland und Landeselterninitiative für Bildung e.V.)

 

Die „Pädagogische Werkstatt Umgang mit Heterogenität/Individualisierung“ wurde von der (früheren) Akademie des Deutschen Schulpreises der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung entwickelt. Sie wird - neben Berlin, Baden-Württemberg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz - mit Unterstützung des Ministers für Bildung und Kultur auch für Schulen im Saarland angeboten. Sie wird durchgeführt von Ingrid Kaiser, ehemalige Pädagogische Leiterin der Helene-Lange-Schule Wiesbaden, und Dr. Annemarie von der Groeben, ehemalige Didaktische Leiterin der Laborschule Bielefeld.

 

Die Werkstatt greift das zentrale Problem aktueller Unterrichts- und Schulentwicklung auf. Die zunehmende Heterogenität der Schülerinnen und Schüler stellt alle Schulen – unabhängig von der Schulart – vor die Herausforderung, konstruktive Antworten auf diese Unterschiedlichkeit zu entwickeln. Ziel der Werkstatt ist es, den täglichen Unterricht so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler die Chance erhalten, ihre bestmöglichen Leistungen zu zeigen. Der Schwerpunkt der Werkstatt-Arbeit wird in der gemeinsamen Entwicklung entsprechender Unterrichtsarrangements und -einheiten gesehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen über Lernen und Unterricht nicht nur nachdenken, sondern die gemeinsame Reflexion konkret an exemplarischen Beispielen in Unterrichtsplanung umsetzen.

 

Zielgruppe: 

Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten mit je einem Mitglied der Schulleitung

 

Ablauf:

Baustein 1: Wege des Verstehens/Problemorientiertes Lernen

Baustein 2: Unterrichtsplanung

Baustein 3: Diagnostik, Lernbegleitung und Leistungsbewertung

Baustein 4: Unterrichts- und Schulentwicklung

Für die Schulleiterinnen und Schulleiter sind parallel zu Baustein vier Elemente eingebaut.

Die Bausteine sind auf über ein Jahr verteilt, so dass ein parallel verlaufender Entwicklungsprozess ermöglicht wird. Die erarbeiteten Elemente werden in den Schulen erprobt, diese Erfahrungen gehen in die folgenden Werkstattbausteine ein. Auf der Basis von Inputs und Beispielen werden gemeinsam übertragbare Elemente zur Unterrichtsplanung und -durchführung erstellt. Konsequenzen für die Schulentwicklung werden jeweils am Ende thematisiert.