Die deutsch-französischen Beziehungen unter Präsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel

 

 

 

 

Zwischen Frankreich und Deutschland bestehen so enge politische und wirtschaftliche Beziehungen wie mit keinem anderen Staat. Die Eurokrise hat wieder gezeigt, dass sie in der EU immer noch die beiden wichtigsten Mitgliedstaaten sind. Diese Tatsache ist umso erstaunlicher, als die beiden „Nachbarn am Rhein“ in der Vergangenheit miteinander aufs Ärgste verfeindet waren (Erbfeindschaft). Nach einem Rückblick auf die gelungene Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg und den Inhalt des Elysée-Vertrages (Januar 1963) wird in Kurzreferaten und Diskussionen die Entwicklung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen unter den gegenwärtigen Staats- bzw. Regierungschefs behandelt. Dabei soll insbesondere erörtert werden, über welche Fragen es noch Meinungsverschiedenheiten gibt, welche Missverständnisse eventuell noch weiterbestehen, wo die beiden Partner auch Konkurrenten sind und welche Rolle der „persönliche Faktor“ in den Beziehungen spielt.

 

 

ReferentIn:

Prof. Adolf Kimmel

Prof. Dr. Adolf Kimmel:

 

Studium der Geschichte und der Politikwissenschaft an den Universitäten Würzburg, FU Berlin und Paris (Sorbonne und Institut d’Etudes Politiques)

 

1967 Promotion für Neuere Geschichte an der FU Berlin

 

1970 bis 1978 Assistent und Assistenzprofessor am Historischen Institut der Universität des Saarlandes

 

1979 Habilitation für Politikwissenschaft an der Universität des Saarlandes

 

Vertretungsprofessuren für das Fach Politikwissenschaft an den Universitäten Bochum, München und Würzburg

 

Professor für Politikwissenschaft an der Universität Würzburg und Trier

 

seit 1.4.2004 im Ruhestand

10. September 2011
09:00 Uhr bis
17:00 Uhr

Eppelborner Hof
Rathausstr. 1-3
66571 Eppelborn

Seminar

Monika Petry
Telefon: 0681 - 906 26 - 13