Forum Schulentwicklung - Anstöße und Aufbrüche

Herausragende Schulen stellen ihren Aufbruchprozess und ihre Praxis vor: die Anne-Frank-Realschule München, Hauptpreisträger des Deutschen Schulpreises 2014, und die Römerstadtschule Frankfurt, Preisträger des Deutschen Schulpreises 2014.

Aus der Laudatio der Jury des Deutschen Schulpreises:

„Wo andere Schulen zwischen lehrergesteuertem Lernen in der Schule und selbstgesteuertem Lernen zu Hause unterscheiden, macht die Anne-Frank-Realschule das eigenverantwortliche Lernen zum Ganztagsprogramm. In sogenannten Lernbüros arbeiten die Schülerinnen in über Lernhäuser und Klassenstufen gemischten Gruppen alleine.“

„Sechs multiprofessionelle Teams gestalten an der Römerstadtschule mit großer Freiheit und Verantwortung das schulische Leben für jeweils 50 Schülerinnen und Schüler. So werden die Klassenräume zu anregungsreichen Lernwerkstätten, in denen behinderte und nicht behinderte Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam lernen und ihren je individuellen Lernweg suchen. Die Arbeit im Team ist ganz offensichtlich die besondere Kraftquelle für ein Lernen mit Freude und individuellen Herausforderungen, auch für die Erwachsenen.“

Mit diesem jährlichen Seminar für Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Eltern wollen die Veranstalter des Saarländischen Schulpreises, die Stiftung Demokratie Saarland und die Landeselterninitiative für Bildung e.V., in Kooperation mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien sowie der Robert Bosch Stiftung den Austausch und die Verbreitung vorbildlicher reformorientierter Schulpraxis fördern. Orientierungsrahmen sind die Qualitätsbereiche des Preises: Qualität des Lernens, individuelle Förderung/Umgang mit Vielfalt, Schule als Gemeinwesen, Schulklima, Schule als lernende Organisation und Leistung der Schüler. Im Seminar präsentieren Preisträger des Deutschen Schulpreises ihren Aufbruchprozess und ihre Praxis. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden eingeladen, daraus ableitend Vorstellungen für weiterführende Schul- und Unterrichtskonzepte in ihrem Wirkungskreis zu entwickeln. Z.B.: Differenzierung des Lernens sowie individuelle Förderung und Herausforderung, alternative Methoden der Leistungsrückmeldung, Feedbackkultur an der Schule, Raumnutzungskonzepte, die ein differenziertes und selbsttätiges Lernen ermöglichen, Aufbau neuer Formen der kollegialen Unterrichtsentwicklung. Das Programm orientiert sich aber in erster Linie an den Schlussfolgerungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Informationen der Preisträgerschulen.

 

Seminarleitung:

Bernhard Strube, Programmleiter des Saarländischen Schulpreises und Sprecher der Landeselterninitiative für Bildung e.V.

 

Referentinnen:

Eva-Maria Espermüller-Jug, Leiterin der Anne-Frank-Realschule München, Hauptpreisträger des Deutschen Schulpreises 2014

Heike Schley, Leiterin der Römerstadtschule Frankfurt, Preisträger des Deutschen Schulpreises 2014

 

Teilnehmer:

Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und Sozialpadagogen, Eltern

Lehrerinnen und Lehrern erkennt das Landesinstitut für Pädagogik und Medien die Teilnahme an dem Seminar als Fortbildung an.

Telefonischer Kontakt: Christa Reidenbach, 0681/90626-10

ReferentIn:

Vertreter von Preisträgern des Deutschen und des Saarländischen Schulpreises

22. November 2014
09:00 Uhr bis
17:00 Uhr

Europäische Akademie Otzenhausen
Europahausstr. 35
66620 Nonnweiler-Otzenhausen

Seminar

Villa Lessing