Parteien im politischen System der Bundesrepublik

Die Parteien haben auch weiterhin eine starke Stellung im politischen System der Bundesrepublik. Sie sind als Instrumente der Interessenvermittlung und demokratischen Konfliktregulierung noch immer ohne wirkliche Alternative. Dennoch sind ihre Probleme unübersehbar: Unsere Volksparteien zeigen nachweisbar wachsende Schwächen: Ihr politischer Handlungsspielraum hat rapide abgenommen, ihre  Lösungskompetenz wird zunehmend in Zweifel gezogen. Sie haben Schwierigkeiten bei der Mitgliedergewinnung und bei der Auswahl ihrer Eliten und sie weisen Organisationsmängel auf und haben Schwierigkeiten mit dem gesellschaftlichen Fortschritt mitzuhalten. Und nicht zuletzt: sie haben zunehmend Probleme wie man zuletzt am Beispiel der NRW-CDU sehen kann - ihren Finanzbedarf legal zu decken. Kurzum, es sind Gründe genug vorhanden, um das Phänomen „Partei“ näher zu untersuchen.

 

-        die Geschichte der Parteien, insbesondere die SPD

-        die rechtlichen Grundlagen, Regelungen des Grundgesetzes und des Parteiengesetzes

-        andere Beteiligungsformen (z.B. Volksbegehren)

-        die Aufgaben der Parteien

-        innere Ordnung

-        und insbesondere Finanzierung

 

 

ReferentIn:

Dr. Herbert Mandelartz

* Dr. Herbert Mandelartz: Nach Studium und Promotion war Dr. Herbert Mandelartz 1978?1984 Richter am Verwaltungsgericht, nach Stationen im Bundesministerium des Innern, im Ministerium des Innern des Saarlandes und Mitarbeiter einer Beratungsgesellschaft war er von 2001?2006 im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Abteilungsleiter und (ab 2002) Stellvertretender Chef. Zurzeit ist er u. a. Lehrbeauftragter an der Humboldt Universität in Berlin.

26. Februar 2011
09:00 Uhr bis
17:00 Uhr

Hotel/Rest. Eppelborner Hof
Rathausstr. 1-3
Eppelborn

Seminar

Monika Petry
Telefon: 0681 - 906 26 - 13