1945: Ende und Neubeginn

Das Jahr 1945 markiert einen tiefen Einschnitt für Deutschland und die Deutschen (wie auch für andere Länder und Nationen). Obwohl der Krieg spätestens seit der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 definitiv verloren war, dauerte es noch fast ein Jahr bis zu seinem Ende. Warum haben die Deutschen noch so lange durchgehalten und mitgemacht? Wie haben sie das Kriegsende und das Ende des nationalsozialistischen Regimes erlebt und wahrgenommen? War es für sie eine furchtbare Niederlage oder Befreiung? Welche Vorstellungen und Ziele lagen dem politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Neubeginn zugrunde?

 

Inhalte:

  • Bis zum bitteren Ende
  • Niederlage oder Befreiung?
  • Gab es eine Stunde Null?

 

 

 

Referent:

Prof. Dr. Adolf Kimmel

Prof. Dr. Adolf Kimmel: Studium der Geschichte und der Politikwissenschaft an den Universitäten Würzburg, FU Berlin und Paris (Sorbonne und Institut d’Etudes Politiques). 1967 Promotion für Neuere Geschichte an der FU Berlin.

1970 bis 1978 Assistent und Assistenzprofessor am Historischen Institut der Universität des Saarlandes. 1979 Habilitation für Politikwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Vertretungsprofessuren für das Fach Politikwissenschaft an den Universitäten Bochum, München und Würzburg. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Würzburg und Trier.

Seit 1.4.2004 im Ruhestand.

19. September 2015
09:00 Uhr bis
17:00 Uhr

Politische Akademie
Europaallee 18
66113 Saarbrücken

Seminar

Monika Petry
Telefon: 0681 - 906 26 - 13