1949-2014: Das deutsche Parteiensystem im Wandel

Seit der Gründung der Bundesrepublik hat sich das Parteiensystem mehrfach verändert: Ein ursprünglich noch recht zersplittertes Parteiensystem hat sich in den 1950er Jahren recht rasch zu einem übersichtlichen Drei-Parteiensystem entwickelt: CDU/CSU, SPD, FDP. Dieses Parteiensystem erlaubte einfache Regierungsbildungen, da alle Parteien bereit und fähig waren, miteinander zu koalieren. Die FDP konnte den Machtwechsel herbeiführen. In dieser Phase zeichnete sich die Bundesrepublik durch große Stabilität aus. Ab den 1980er Jahren veränderte sich das Parteiensystem erneut: Es fächerte sich auf, indem neue Parteien hinzutraten (Grüne, Die Linke). Regierungsbildungen wurden schwieriger, wie sich vor allem nach der Bundestagswahl 2013 zeigte. Von den „alten“ Parteien ist die SPD in besonderem Maße betroffen, da sie durch die Neugründungen geschwächt wurde. Ist die deutsche Demokratie auf dem Weg in die Instabilität? Hat die SPD nur die Wahl zwischen Großer Koalition und Opposition? Welche neuen Bündnisse erscheinen neben den bisherigen Blöcken möglich?

 

 

 

 

ReferentIn:

Prof. Dr. Adolf Kimmel

Prof. Dr. Adolf Kimmel:

 

Studium der Geschichte und der Politikwissenschaft an den Universitäten Würzburg, FU Berlin und Paris (Sorbonne und Institut d’Etudes Politiques)

 

1967 Promotion für Neuere Geschichte an der FU Berlin

 

1970 bis 1978 Assistent und Assistenzprofessor am Historischen Institut der Universität des Saarlandes

 

1979 Habilitation für Politikwissenschaft an der Universität des Saarlandes

 

Vertretungsprofessuren für das Fach Politikwissenschaft an den Universitäten Bochum, München und Würzburg

 

Professor für Politikwissenschaft an der Universität Würzburg und Trier

 

seit 1.4.2004 im Ruhestand

12. April 2014
09:00 Uhr bis
17:00 Uhr

AWO Sozialakademie
Eifelstr. 35
66113 Saarbrücken

Seminar

Monika Petry
Telefon: 0681 - 906 26 - 13