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Afrika – von der Hoffnungslosigkeit zum Akteur in der Weltpolitik?

Unser Bild von Afrika ist seit Jahrzehnten geprägt von Hunger, Leid, Krieg und Not. Alles Phänomene, die bis heute in zahlreichen Staaten unseres Nachbarkontinents existieren und die viel Aufmerksamkeit und gemeinsame Anstrengungen erfordern. Gleichzeitig haben sich die Regionen Afrikas, die nicht von Krieg und Terror heimgesucht wurden, in den letzten Jahren wirtschaftlich und gesellschaftlich enorm weiterentwickelt.
Waren es früher geostrategische Faktoren, die einzelne Staaten für sich nutzen konnten – etwa Ägypten mit dem Suez-Kanal – sind es heute Rohstoffvorkommen und die teils gut ausgebildeten Fachkräfte.
Das Seminar zeigt die positiven Ansätzen auf, dass Afrika aufgrund der natürlichen Gegebenheiten zu einem aktiven Partner in der Weltpolitik wird. Das beginnt bei der Lösung von Konflikten durch Mediation und Eingreiftruppen anderer afrikanischer Staaten und geht bis hin zu Umwelt- und Abrüstungsfragen auf der Ebene der UNO.

 

Inhalte:

  • Von der kolonialen Abhängigkeit zum selbstbestimmten Akteur
  • Chancen und Perspektiven in der global, vernetzen Wirtschaft
  • Mit Solidarität zu mehr Gewicht: Die African Union

 

 

Referent:

Thomas Schommer, M.A.

Nach Abitur Ausbildung zum Bankkaufmann, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Neuere Geschichte an der Universität des Saarlandes und der University of Wales College of Cardiff, Volontariat in einer PR-Agentur, seit 1996 freiberuflicher PR-Berater und Journalist.

10. September 2016
09:00 Uhr bis
16:30 Uhr

Politische Akademie
Europaallee 18
66113 Saarbrücken

Seminar

Karoline Ripplinger
Telefon: 0681 - 906 26 - 19