Gerechtigkeit als Tugend

Im Hinblick auf die zunehmende Komplexität der verschiedenen Politikfelder und die damit verbundene Informationsflut hat die Nachfrage nach zusätzlichen Angeboten zugenommen. Dem haben wir Rechnung getragen und unser Programm in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur ausgebaut. 

Gerechtigkeit ist das erste, was wir vom Staat verlangen, und niemand will in einer Gesellschaft leben, in der es nicht gerecht zugeht. Dabei denken wir allerdings vor allem an gerechte Gesetze und an funktionierende Rechtsprechung, an gerechte Institutionen und Strukturen. All das ist aber auch darauf angewiesen, daß der einzelne sich gerecht verhält – auf Gerechtigkeit als Tugend. Was aber ist eine Tugend? Worin zeigt sich die Tugend der Gerechtigkeit? Und warum sollte man überhaupt gerecht handeln?

Inhalte:
 

  • Was heißt "Gerechtigkeit"?
  • Was ist Tugend?
  • Worin besteht die Tugend der Gerechtigkeit?
  • Brauchen wir Gerechtigkeit?

ReferentIn:

Prof. Dr. Anselm Winfried Müller

Prof. Anselm Winfried Müller: Studium der Philosophie und der Theologie an den Universitäten Trier und Fribourg (Schweiz). Promotion in Philosophie bei I. M. Bochenski (1966), weitere philosophische Studien (bei G. E. M. Anscombe, A. J. P. Kenny u.a.) in Oxford (1965-69). Lehrtätigkeit in Oxford (Balliol College), Canberra, Braunschweig und Trier (1967-74). Assistenzprofessor / Akademischer Oberrat / Akademischer Direktor und Professor an der Universität Trier seit 1974, Habilitation 1978. Seit 1992 Geschäftsführer der Forschungsstelle für aktuelle Fragen der Ethik. Visiting Senior Research Fellow am Corpus Christi College, Oxford (1998/99).

27. Juni 2006
09:00 Uhr bis
17:00 Uhr

Nonnweiler

Philosophischer Diskurs

Villa Lessing