Leitung von Ortsvereins-, Vorstand- und Fraktionssitzungen

Die Politik braucht auf allen Ebenen gute Gesprächsleitungen, Männer und Frauen, die zuhören, vermitteln und gleichzeitig kompetent führen können. Doch gibt es in der Realität – gerade in der Politik – viel Unzufriedenheit und schlechte Sitzungen, weil die Leitung schlecht ist. Es gibt auch viel Unklarheit darüber,was eine Gesprächsleitung darf und was nicht. So wird eine Gesprächsleitung auch häufig mit einem Moderator oder einer Moderatorin verwechselt.
• Darf ein Gesprächsleiter seine eigene Meinung sagen?
• Soll die Gesprächsleitung die Reihenfolge der Wortmeldungen einhalten?
• Darf eine Gesprächleiterin einen Diskussions-Teilnehmer unterbrechen?
• Soll die Gesprächsleitung am Anfang eine Einführung geben?
• Soll die Gesprächsleiterin die Redezeit festlegen?
Diese und andere Fragen nach dem Verhalten der Gesprächsleitung lassen sich mit »Ja« und »Nein« beantworten, je nachdem, an welche konkrete Gesprächssituation der Fragende gerade denkt: an eine Podiumsdiskussion, an eine Vorstandssitzung, an eine Mitgliederversammlung, an eine BürgerInnenversammlung etc. Anhand konkreter Beispiele aus Sitzungssituationen im politischen Bereich werden im Seminar die Regeln geklärt und eingeübt.

 Vorbereitung von Sitzungen
 Allgemeine Voraussetzungen erfolgreicher Sitzungen
 Ablauf von Sitzungen
 Regeln und Rolle der Gesprächsleitung

 

Das Seminar beginnt Freitag, 17.00 Uhr und endet am Samstag, 18.00 Uhr

Die Übernachtungskosten im Doppelzimmer und die Verpflegungskosten (außer Getränke) werden von der Stiftung Demokratie Saarland übernommen.

ReferentIn:

Marion Bredebusch, Dipl. Päd.

02. Februar 2007
17:00 Uhr
bis
03. Februar 2007
18:00 Uhr

Bildungszentrum der Arbeitskammer
Am Tannenwald
Kirkel

Seminar

Villa Lessing