Seminar Israel und die Bundesrepublik Deutschland

Geschichte der Beziehungen

Nach seiner Gründung im Jahr 1948 legt Israel einen großen Wert auf die Entwicklung der Beziehungen mit den europäischen Staaten und insbesondere mit der Bundesrepublik Deutschland. Die Geschichte dieser Beziehungen steht im Mittelpunkt der Veranstaltung und wird im breiten Kontext der Geschichte der Juden in Europa, der Shoah, der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, des Kalten Krieges, des Nahostkonflikts und des in Europa nach 1945 verbreiteten Antisemitismus bzw. Antizionismus behandelt. Die wirtschaftliche, politische, militärische, wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik und Israel sowie Deutschlands Rolle im Friedensprozess im Nahen Osten, die in Deutschland verbreiteten Vorstellungen über Israel und die Deutschlandbilder in der israelischen Gesellschaft sind weitere Schwerpunkte des Seminars.


Inhalte:

•   Juden in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR nach dem Zweiten Weltkrieg

•   Israel, die Bundesrepublik Deutschland und die DDR vor 1989

•   Israel und die Bundesrepublik Deutschland nach 1989

•   die Bundesrepublik Deutschland und der Nahost-Konflikt


09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Politische Akademie

Europaallee 18

66113 Saarbrücken

Carmen Oschmann

Telefon: 0681 - 906 26 - 21

Referent:

Dr. Alexander Friedman

geb. 1979 in Minsk. Studium der Geschichte an der Staatsuniversität Weißrusslands (Diplom) sowie Neuere und Neueste Geschichte, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache an der Universität des Saarlandes (Magister), 2009 Promotion ebenda. War wärend des Studiums in Minsk Leiter der Abteilung Geschichte am College Aish haTorah, Redakteur bei der Zeitung Berega und Tutor des Kurses "Geschichte der Juden in Osteuropa" an der Open University of Israel.
Ab 2009 Lehraufträge bzw. Mitarbeit in Forschungsprojekten und an Dokumentationen u.a. an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Universität des Saarlandes, der Universität Sciences Po Paris in Nancy, der Universität Luxemburg sowie von Yad Vashem.

Dr. Alexander Friedman