Die deutsch-französischen Beziehungen: Geschichte und Gegenwart

Spannungen und Kriege kennzeichneten in der Vergangenheit die deutsch-französischen Beziehungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich diese Beziehungen grundlegend geändert. Die beiden Staaten sind besonders enge Verbündete geworden, die ihr Zusammenleben sogar vertraglich geregelt haben.
Im Seminar sollen die wichtigsten historischen Phasen dargelegt, der Wandel analysiert und die wichtigsten aktuellen Probleme erörtert werden.



•    Die Entwicklung der "Erbfeindschaft": Ludwig XIV., Napoleon, der deutsch-französische Krieg 1870/71
•    Der Erste Weltkrieg und der Versailler Vertrag
•    Gescheiterte Aussöhnungsversuche: Briand und Stresemann
•    Der Weg zur Partnerschaft: De Gaulle, Adenauer und der deutsch-französische Vertrag 1963
•    Bestandene Bewährungsprobe: Die Wiedervereinigung
•    Gemeinsame Führung in der EU

Referent:

Prof. Dr. Adolf Kimmel

Studium der Geschichte und der Politikwissenschaft an den Universitäten Würzburg, FU Berlin und Paris (Sorbonne und Institut d’Etudes Politiques). 1967 Promotion für Neuere Geschichte an der FU Berlin. 1970 bis 1978 Assistent und Assistenzprofessor am Historischen Institut der Universität des Saarlandes. 1979 Habilitation für Politikwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Vertretungsprofessuren für das Fach Politikwissenschaft an den Universitäten Bochum, München und Würzburg. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Würzburg und Trier. Seit 1.4.2004 im Ruhestand

21. April 2018
09:00 Uhr bis
17:00 Uhr

Politische Akademie der SDS
Europaallee 18
66113 Saarbrücken

Seminar

Monika Petry
Telefon: 0681 - 906 26 - 13