Russland und der Westen

nach dem Zusammenbruch des Kommunismus

Nach dem russisch-georgischen Krieg 2008 und vor allem im Zusammenhang mit der andauernden Ukraine-Krise kam es zu einer rasanten Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen. Die in Russland stark verbreitete antiwestliche Stimmung lässt sich in erster Linie auf die massive antiwestliche Propaganda zurückführen. Diese Propaganda und ihre Besonderheiten sowie die antirussische Berichterstattung im Westen werden im Rahmen der Veranstaltung ausführlich beleuchtet. Darüber hinaus werden die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen in den 1990er und 2000er Jahren analysiert und vor allem die von Russland sehr negativ wahrgenommene NATO- und EU-Osterweiterung sowie die russische Einmischung in Wahlkämpfe im Westen thematisiert.


Inhalte:

•   die UdSSR (Russland) und der Westen während der Perestrojka und in den 1990er Jahren

•   NATO- und EU-Osterweiterung

•   Russland und der Westen nach 2000

•   antiwestliche Propaganda in Russland / antirussische Berichterstattung im Westen

Referent:

Dr. Alexander Friedman

Dr. Alexander Friedman

geb. 1979 in Minsk. Studium der Geschichte an der Staatsuniversität Weißrusslands (Diplom) sowie Neuere und Neueste Geschichte, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache an der Universität des Saarlandes (Magister), 2009 Promotion ebenda. War wärend des Studiums in Minsk Leiter der Abteilung Geschichte am College Aish haTorah, Redakteur bei der Zeitung Berega und Tutor des Kurses "Geschichte der Juden in Osteuropa" an der Open University of Israel.
Ab 2009 Lehraufträge bzw. Mitarbeit in Forschungsprojekten und an Dokumentationen u.a. an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Universität des Saarlandes, der Universität Sciences Po Paris in Nancy, der Universität Luxemburg sowie von Yad Vashem.

28. April 2018
09:00 Uhr bis
17:00 Uhr

Politische Akademie
Europaallee 18
66113 Saarbrücken

Seminar

Carmen Oschmann
Telefon: 0681 - 906 26 - 21