ABGESAGT: Arbeitswelt im Wandel - Auf dem Weg in eine Postwachstumsgesellschaft?

Seit der Veröffentlichung der Studie des Club of Rome 1972 die „Grenzen des Wachstums“ wissen wir: Nachhaltigkeit und Wachstum passen nicht zusammen! Um den Klimawandel und die Erderwärmung zu stoppen, müssen wir die CO2-Emissionen drastisch reduzieren. Zu dieser Einsicht kamen 2015 auch alle 197 Staaten der Erde, als sie das Pariser Klimaabkommen verabschiedet haben. Deutschland wollte Vorreiter sein und versagt jedes Jahr mit der Einhaltung seiner Ziele. Die Forderungen der jungen Menschen auf den Straßen werden immer lauter, und es hat nicht den Anschein, dass sie müde werden; schließlich geht es um ihre und unsere Zukunft. Aber neben den Forderungen, CO2 einen Preis zu geben, den Emissionshandel zu verbessern oder eine EU-Steuer auf CO2 zu erheben, werden vermehrt Stimmen laut, die unser gesamtes Wirtschaftssystem anprangern: Nachhaltig geht nur in einer Postwachstumsgesellschaft!

Aber, wie werden wir dann arbeiten? Was bedeutet Arbeiten für Menschen in unserer Gesellschaft? Wie und von wem wird sie organisiert? Wie entsteht Arbeitszufriedenheit? Wie werden wir uns in einer Postwachstumsgesellschaft verändern? Ist das die Lösung der Probleme?

Inhalte:

  • Nachhaltigkeit und Wachstum
  • Begriff der Arbeit und Arbeit in der Wachstumsgesellschaft
  • Postwachstum
  • Veränderungen in einer Postwachstumsgesellschaft


09:00 Uhr - 16:30 Uhr

Politische Akademie der SDS

Europaallee 18

66113 Saarbrücken

Carmen Oschmann

Telefon: 0681 - 906 26 - 21

Referent:

Timo Stockhorst

hat Sozialwissenschaften an der Universität Vechta, Politikwissenschaften an der Philipps Universität Marburg und Europäisches und Internationales Recht am Europa-Institut in Saarbrücken studiert. Bis Mai 2019 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und persönlicher Referent des Europa-Abgeordneten Jo Leinen. Seit Juni 2019 ist er Studienleiter für akademische Bildung an der Europäischen Akademie in Otzenhausen (EAO). Als Landesvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) im Saarland befasst er sich unter anderem mit konstitutionellen Fragen zur verstärkten, demokratischeren und nachhaltigeren Integration der EU.