Seminar Innovativer und nachhaltiger Umgang mit Halden des Steinkohlenbergbaus im Saarland

Beispiele aus den Bereichen Naherholung, Tourismus, Landmarkenkunst und Land Art

Der Steinkohlenbergbau im großindustriellen Maßstab hat im Saarland Bergbaulandschaften mit zahlreichen Rückstandshalden hinterlassen. Diese Bergeschüttungen überlagern mehrere 100 Hektar Fläche. Sie stellen Eingriffe in Natur und Landschaft dar. Nach Beendigung der bergbaulichen Tätigkeit stellt sich vielerorts (noch immer) die Frage, was mit den Halden und Absinkweihern des Bergbaus geschehen soll. Zwischenzeitlich sind für viele dieser Orte aber auch schon zum Teil sehr unterschiedlich ausgerichtete Konzepte für die Nachnutzung entwickelt und in mehreren Fällen auch bereits umgesetzt worden. Das Tagesseminar skizziert die komplexe Aufgabenstellung, beschreibt solche Orte und stellt die für diese Orte entwickelten Planungen bzw. Umsetzungen vor.

 

Inhalte:

  • Anmerkungen zur Entstehung der saarländischen Bergbaulandschaft
  • Präsentation unterschiedlicher Typen von Rückstandshalden des saarländischen Steinkohlenbergbaus
  • Darstellung des Umgangs mit den Halden des Saarbergbaus in der Vergangenheit (bis zum Jahr 2000)
  • Beispiele bzw. Fallstudien für den innovativen Umgang mit den Bergehalden im Saarland –von neuen Formen und Philosophien bei der Rekultivierung bis hin zu Land Art und Landmarkenkunst
  • Ein Blick über den Tellerrand: Wie andere Altindustrieregionen in Deutschland das Thema behandeln


09:00 Uhr - 16:30 Uhr

Politische Akademie der SDS

Europaallee 18

66113 Saarbrücken

Monika Petry

Telefon: 0681 - 906 26 - 13

Referent:

Delf Slotta

Jahrgang 1958, geboren in Göttingen und wohnhaft in Saarbrücken. Der diplomierte Geograph ist Regierungs-Direktor im Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes. Er leitet dort das Referat „Industriekultur“. 2010 ist Slotta zudem zum Direktor des „Instituts für Landeskunde im Saarland“ bestellt worden.