Gruppenseminar Social Media für Verbände und Parteien

Facebook, Twitter, Instagram und Co. – die sozialen Medien spielen für Parteien und Verbände mittlerweile eine zentrale Rolle: Nie war es leichter, die Basis zu erreichen – nie war es aber auch schwerer, sich dieser großen Zielgruppe zu präsentieren. Während manchmal ein kleiner Beitrag oder ein Video direkt viral wirkt und mehrere Tausend Aufrufe sowie ein positives Echo verzeichnet, kann umgekehrt auch der kleinste Ausrutscher einen heftigen Shitstorm auslösen. Das gilt für Privatpersonen ebenso wie für Vereine, Verbände und Parteien und macht es notwendig, jegliche Kommunikation über die sozialen Medien gründlich zu überdenken und zu planen. Es reicht nicht, spontan etwas zu posten, das Ganze muss in den Kommunikationsprozess, der u. a. auch Pressemitteilungen und öffentliche Auftritte von Mitgliedern beinhaltet, integriert werden. Wann poste ich welche Information, wen will ich erreichen und ist auch ein gesponserter, also bezahlter Beitrag sinnvoll, um die Reichweite zu erhöhen? Das Seminar befasst sich mit der Frage, wie soziale Netzwerke in der heutigen Zeit funktionieren, was es braucht, um einen guten Beitrag zu planen, und mit welchen Tricks man seine Zielgruppe nicht nur ansprechen, sondern auch aktivieren kann, um die Reichweite zu erhöhen. Zudem wird geklärt, wie man auf Krisen reagieren kann.

Das Seminar dauert ca. 7 Stunden.

Monika Petry

Telefon: 0681 - 906 26 - 13

Referent:

Tobias Wolfanger

hat sowohl hauptberuflich als auch ehrenamtlich für verschiedene Unternehmen bzw. Verbände Aufgaben in der Kommunikation, u. a. Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, übernommen. Aktuell ist er Gewerkschaftssekretär bei der NGG Nahrung Genuss Gaststätten im Saarland. Seit einiger Zeit ist Wolfanger zudem als freier Dozent unterwegs und hat dabei seinen Schwerpunkt auf die Öffentlichkeitsarbeit in all seinen Facetten, vor allem Pressearbeit und Social Media, gelegt. Als Vorsitzender des Landesjugendrings Saar und Mitglied in Vorständen weiterer Organisationen auf kommunaler sowie Landesebene kennt er die Gegebenheiten, denen Verbände in ihrer täglichen Kommunikation gegenüberstehen.

Um an diesem Seminar teilzunehmen, sind grundlegende Kenntnisse der Arbeit mit sozialen Medien, wie etwa die Administration einer Facebook-Fanseite, erforderlich. Dies ist keine Grundschulung für den privaten Umgang mit Facebook.