Antiziganismus - damals und heute

Die gängigen Bilder von „den Zigeunern", die in den Medien verbreitet werden, sind keine realistischen Abbilder lebender Menschen, sondern spiegeln Vorurteile, Ängste und Wünsche der Mehrheit und werden von ihr auf Sinti_zze und Rom_nja projiziert. Der Antiziganismus ist bis heute in allen Schichten gesellschaftsfähig. Häufige Ursache für Antiziganismus und Stereotype ist neben der medialen Darstellung die große Unwissenheit der Mehrheitsbevölkerung. Neben einer historischen Einordnung, soll sich dieses Seminar mit heute noch verbreiteten Stereotypen und der daraus resultierenden Diskriminierung beschäftigen. Es soll daneben aber auch ein Blick auf die Lebenssituationen von Betroffenen von Antiziganismus geworfen werden. Darüber hinaus soll ein Blick über die Grenzen Deutschlands geworfen werden, um die Situation von Rom_nja in verschiedenen Ländern exemplarisch darzustellen.

Inhalte:

  • Was ist Antiziganismus? – Entstehung, Geschichte und Funktionsweisen
  • Lebenssituationen von Sinti_zze und Rom_nja in Deutschland und außerhalb
  • (Selbst-)Organisationen von Sinti_zze und Rom_nja

 

 

Referentin:

Hanne Wendorff

machte 2007 ihr Abitur am Deutsch-Französischen Gymnasium in Saarbrücken. 2016 schloss sie ihr Masterstudium „Literatur-, Kultur- und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums“ an der Universität Luxemburg, der Université Lorraine und der Universität des Saarlandes ab. Sie ist außerdem geprüft Trainerin des Berufsverbandes für Trainer, Berater und Coaches – BDVT e.V. Zurzeit arbeitet sie als Geschäftsstellenleiterin für das Netzwerk Demokratie und Courage Saar e.V.

16. November 2019
09:00 Uhr bis
16:30 Uhr

Politische Akademie der SDS
Europaallee 18
66113 Saarbrücken

Seminar

Monika Petry
Telefon: 0681 - 906 26 - 13