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Bilanz und Perspektiven der amerikanischen Außenpolitik

Die Rolle der USA in der Weltpolitik zu Beginn des 21. Jahrhunderts unterliegt einem drastischen Wandel. Während noch unter Präsident G.W. Bush der Krieg gegen den Terror ausgeweitet wurde, bemühte sich Präsident Obama um dessen Einhegung. Die neue Administration wird sich weiter mit den innen- und außenpolitischen Folgen dieses Krieges auseinandersetzen müssen. Sind die USA auf dem Weg zu einem „Sicherheitsstaat“? Können sie ihrer Rolle als zivilisatorisches Vorbild, als sanfter Hegemon noch gerecht werden, oder ist das internationale Ansehen geschwunden? Diese und andere Fragen, wie z. B. das Verhältnis zu Europa, zu Russland und zur Volksrepublik China wird Christian Hacke in seinem Vortag näher erörtern.

Referent:

Prof. Dr. Christian Hacke

geb. 1943, Abitur 1964. Studium der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg und Berlin, das Christian Hacke als Dipl. Pol. 1970 abschloss. 1974 folgte die Promotion, 1979 die Habilitation. Von 1980 bis 2000 war er Professor an der Universität der Bundeswehr und von 2000 bis 2008 ordentlicher Professor an der Universität Bonn. Christian Hacke hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur deutschen und amerikanischen Außenpolitik sowie zur Theorie und Geschichte der Internationalen Beziehungen vorgelegt, u.a. „Zur Weltmacht verdammt. Die amerikanische Außenpolitik von J. F. Kennedy bis G. W. Bush“ (2001) oder „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder“ (2003).

15. Mai 2017
18:00 Uhr

Politische Akademie der SDS
Europaallee 18
66113 Saarbrücken

Vortrag

Dr. Verena Paul
Telefon: 0681 - 906 26 - 24

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