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Deutsche Lernprozesse

Über den Umgang mit der NS-Vergangenheit seit 1945

Im Unterschied zu den zwölf Jahren des "Dritten Reiches" ist die um ein Vielfaches längere Nachgeschichte des Nationalsozialismus erst seit einigen Jahren zu einem eigenständigen Thema der zeitgeschichtlichen Forschung geworden. Der Vortrag geht der Frage nach, inwiefern sich in der bundesrepublikanischen Geschichte der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit unterschiedliche Phasen identifizieren lassen. Zugleich wird versucht, in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Generationenfolge zu klären.     

ReferentIn:

Prof. Dr. Norbert Frei

geb. 1955 in Frankfurt am Main. Von 1973-1978 Studium der Neueren Geschichte, Politik- und Kommunikationswissenschaft in München, dort auch Redakteursausbildung an der Deutschen Journalistenschule; 1979 Promotion, 1995 Habilitation an der Universität Bielefeld.

Von 1979-1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte, München, von 1985 bis 1986 John F. Kennedy-Fellow an der Harvard University, Cambridge/Mass und von 1995 – 1996 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit 1997 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum, von 1999 bis 2001 geschäftsführender Leiter des Historicums der Fakultät für Geschichtswissenschaft und von 2001 bis 2003 Dekan der Fakultät für Geschichtswissenschaft.

 

Von 1987 bis 1997 war Norbert Frei Redaktionsmitglied der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte und Redakteur der Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, seit 1999 ist er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Kuratoriums der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

 

Zahlreiche Veröffentlichungen zur NS-Vergangenheit.

12. Juni 2006
18:00 Uhr

Haus der Stiftung Demokratie Saarland

Vortrag

Villa Lessing

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