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Die EU und Russland in der Krise – die Rolle Deutschlands

Russland und die EU erleben die schwerste Krise seit dem Ende der Sowjetunion. Bereits seit 2011 zeichnete sich eine Verschlechterung der Beziehungen ab, forciert durch Meinungsverschiedenheiten über innenpolitische Entwicklungen in Russland, energiepolitische Fragen und die sogenannte gemeinsame Nachbarschaft. Letzteres mündete mit dem politischen Umsturz in der Ukraine im Februar 2014 in einen offenen geopolitischen Konflikt mit Folgen weit über die unmittelbar betroffenen Staaten hinaus. Deutschland kommt aufgrund seiner engen Beziehungen sowohl zu Russland als auch zu anderen östlichen Partnern eine besondere Rolle bei der Lösung der Krise zu. Wird die deutsche Politik dieser Rolle gerecht?


ReferentIn:

Dr. Sabine Fischer

Dr. Sabine Fischer

Dr. Sabine Fischer

leitet seit 2012 die Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien an der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind russische Außenpolitik, EU-Politik gegenüber Russland und Östliche Partnerschaft sowie die ungelösten Konflikte in der Östlichen Nachbarschaft. Von 2007 bis 2012 war Dr. Fischer als Senior Research Fellow am European Union Institute for Security Studies in Paris beratend für die EU tätig. Sie wurde 2002 mit einer Arbeit über die Bedeutung von Identitätsdiskursen für russische Aussenpolitik an der Johann Wolfgang Goethe Universität promoviert. Weitere Stationen ihrer Laufbahn sind u.a. die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und die Freie Universität Berlin.

24. November 2014
18:00 Uhr

Haus der Stiftung Demokratie Saarland

Vortrag

Carmen Oschmann
Telefon: 0681 - 906 26 - 21

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