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George W. Bush in der Krise

George W. Bush amtiert seit 2001 als 43. Präsident der USA. Sein erstes Amtsjahr wurde durch die beispiellosen Terror-Anschläge des 11. September geprägt, die seine Regierung vor einzigartige Herausforderungen stellten. Die Bush-Administration markiert somit unfreiwillig auch das Ende des Mythos von der Unverletzbarkeit des US-Imperiums. Bush, nach eigenem Bekunden wiedergeborener Christ, wurde zwar im November 2004 mit Hilfe evangelikaler Wähler in seinem Amt bestätigt, doch wird seine zweite Amtsperiode vom hohe Verluste fordernden Irak-Krieg überschattet. Bushs Popularität sackte in Meinungsumfragen von einem historischen Hoch auf einen Tiefststand ab. Welche Rolle dabei der innerstaatliche Konflikt im Irak, der Folterskandal im irakischen Gefängnis Abu Ghraib, die Verletzung rechtsstaatlicher Prinzipien im Gefangenenlager Guantanamo, aber auch das explodierende Haushaltsdefizit, Bushs Krisenmanagement im Windschatten des Hurrikan »Katrina« und die Furcht vor illegaler Einwanderung spielt, möchte der Vortrag untersuchen. Steckt George W. Bush in der Krise?

ReferentIn:

Dr. Götz-Dietrich Opitz

Dr. Götz-Dietrich Opitz

Dr. Götz-Dietrich Opitz

geboren 1964 in Stuttgart. Von 1984–1990 Studium der Amerikanischen Kulturgeschichte, der Politikwissenschaft und der Kommunikationswissenschaft an der Universität München (LMU). 1998 Promotion im Fach »Amerikanische Kulturgeschichte «, 2004 Zertifikat in Betriebswirtschaftslehre und Management.

 

Berufliche Tätigkeiten (Auswahl): Mitarbeiter von Charles B. Rangel im USRepräsentantenhaus, Wissenschaftlicher Assistent im Fach Amerikanische Kulturgeschichte am AmerikaInstitut der LMU München, Programmdirektor beim Salzburg Seminar im Schloss Leopoldskron, von 2003–2004 Managing Director bei der Gesellschaft zur Förderung der Weiterbildung e.V. an der Universität der Bundeswehr, Neubiberg. Derzeit Selbständigkeit als Fundraiser. Zahlreiche Veröffentlichungen in Tages und Wochenzeitungen, Fachzeitschriften und Buchverlagen.

08. Januar 2007
18:00 Uhr

Haus der Stiftung Demokratie Saarland

Vortrag

Carmen Oschmann
Telefon: 0681 - 906 26 - 21