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Gibt es für Israel eine Perspektive?

Seit Jahren gibt es keine Ruhe. Der "Brennpunkt Naher Osten" ist immer noch einer der gefährlichsten Krisenherde der Welt. Angesichts von Tod, von Terror, von Krieg und Zerstörung packt viele Menschen in Europa Wut. Einerseits billigt man Israel das Recht auf Selbstverteidigung zu, andererseits sprengen in den Augen vieler die israelischen Antworten das Maß der Verhältnismäßigkeit - was immer es bedeuten mag. Es fällt schwer, sich unter diesem Eindruck der kühlen politischen Ratio zuzuwenden. Und doch ist dies das Gebot der Stunde. Unser Gast Rudolf Dreßler - von 2000 bis 2005 deutscher Botschafter in Israel - versucht, die politischen Ziele hinter dem Vorhang von Terrorismus und Gewalt in Nahost zu benennen.

ReferentIn:

Rudolf Dreßler

Rudolf Dreßler

Rudolf Dreßler

geb. am 17. November 1940 in Wuppertal. Ausbildung als Schriftsetzer und Linotypesetzer und von 1974 bis 1983 Mitglied des Hauptvorstandes der IG Druck und Papier. Von 1980 bis 2000 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und 1982 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung.

 

Von 1984 bis 2000 war der Mitglied des SPD-Parteivorstandes, von 1987 bis 2000 Stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und von 1991 bis 2000 Mitglied des Präsidiums der SPD. Von 2000 bis 2005 war er Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel.

20. August 2007
18:00 Uhr

Haus der Stiftung Demokratie Saarland

Vortrag

Carmen Oschmann
Telefon: 0681 - 906 26 - 21