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Keine Chance für alle: Eliteströme in den USA

Bei fast allen Debatten, die in Deutschland über Umstrukturierungen in der Gesellschaft geführt werden, gelten die USA als Vorbild. Das trifft in besonders großem Maße auf die Diskussion über die Veränderungen in der Hochschullandschaft zu. Ob es um die Schaffung von Eliteuniversitäten geht oder die Einführung von Studiengebühren, stets wird von den Befürwortern auf die USA als positives Beispiel verwiesen. Eine genauere Analyse der Situation in den USA zeigt jedoch, wie fragwürdig eine solche Argumentation in vielerlei Hinsicht ist. Sie lässt erkennen, welche Gefahren das US-System der Elitebildung vor allem in Hinblick auf Chancengleichheit beinhaltet.

ReferentIn:

Prof. Dr. Michael Hartmann

Prof. Dr. Michael Hartmann

Prof. Dr. Michael Hartmann

geboren 1952, ist Professor für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt.

Er studierte Soziologie, Politikwissenschaften, Philosophie, Psychologie, Geschichte und Germanistik an den Universitäten Marburg und Hannover. Leitung mehrerer DFG-Projekte und mehrere Gastprofessuren.

Veröffentlichungen u.a.: „Der Mythos von den Leistungseliten“, Frankfurt/M. 2002; Elitesoziologie, Frankfurt/M. 2004; „Studiengebühren und Hochschulzugang: Vorbild USA?“ In Leviathan 4/2005.

23. April 2007
18:00 Uhr

Casino am Staden,
Bismarckstr. 47,
66121 Saarbrücken

Vortrag

Carmen Oschmann
Telefon: 0681 - 906 26 - 21