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Kriegsnotwendigkeit und Volkstumskampf?

Vortrag im Rahmen der Ausstellung "Größte Härte....Verbrechen der Wehrmacht in Polen September/Oktober 1939"

Völkerrecht und Humanität hatten nach Auffassung des Generalstabs schon vor dem 1. Weltkrieg hinter die so genannten Kriegsnotwendigkeiten zurückzutreten. Damit waren eine Kriegsführung und Besatzungsherrschaft ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung vorprogrammiert. Die NS-Politik im Osten forderte darüber hinaus die Realisierung volkspolitisch und rassistisch definierter Ziele. In Polen als „Volkstumskampf“ bezeichnet. Die Wehrmacht vollzog damit den Übergang in eine Dimension des Krieges, die hinüberführte in den Weltanschauungskrieg gegen die Sowjetunion.

 

Die Ausstellung wird vom 12. April 2007 bis 25. Mai 2007 im Hause der Stiftung Demokratie Saarland, Bismarckstr. 99, 66121 Saarbrücken gezeigt.

 

Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag: 09.00 - 16.00 Uhr, Freitag: 09.00 - 14.00 Uhr

 

Eintritt frei

ReferentIn:

Prof. Manfred Messerschmidt

23. Mai 2007
18:00 Uhr

Haus der Stiftung Demokratie Saarland,
Bismarckstr. 99,
66121 Saarbrücken

Vortrag

Villa Lessing