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Mit dem Islam gegen den Terror

Am 11. September 2001 wurde der Welt mit einem Schlag bewusst: Überall lauert die Gefahr des islamistisch-fundamentalistischen Terrors. Ungutes scheint sich zusammenzubrauen und niemand, weder im Westen noch im Osten noch in der arabischen Welt, weiß, was auf uns zukommt.
Um der Gefahr gut gerüstet entgegenzutreten, sie vielleicht abwenden zu können, müssen wir die Strukturen und die Ideologie des islamistischen Fundamentalismus kennen. Gleichzeitig müssen wir wissen, was die Ideologie der islamistischen Fundamentalisten von der islamischen Religion unterscheidet. Und es gilt, die Mehrheit der Moslems, die mit einem Gefühl des Gedemütigtseins und oft im Elend leben, verstehen zu lernen und ihnen entgegenzukommen.
In diesem Kontext ist es zwingend, die Konflikte des Nahen Ostens beizulegen. Dies ist - anders als oft vermutet - durchaus machbar.
Avi Primor analysiert den islamistisch-fundamentalistischen Terror und die Beziehungen zwischen der westlichen und der islamischen Welt. Gleichzeitig möchte er Hoffnung vermitteln: Eine Verständigung ist möglich.

Beginn: 20:00 Uhr.

ReferentIn:

Avi Primor

Avi Primor

Avi Primor

geb. 1935 in Tel Aviv, Studium der Politologie und Internationale Beziehungen in Jerusalem (BA, 1952-1955), New York (MA, 1959) und Paris (D.E.A., 1980). 1960 trat er in den diplomatischen Dienst ein, der ihn unter anderem an die Elfenbeinküste, nach Benin, Frankreich und zur Friedenskonferenz 1973 nach Genf führte. 1987 wurde er zum Botschafter des Staates Israel bei der EU und gleichzeitig in Belgien und Luxemburg ernannt. Von 1993 bis 1999 war er Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland. Zwischen seinen Auslandseinsätzen war er Direktor verschiedener Abteilungen des israelischen Außenministeriums und von 1984 - 1987 Staatssekretär.

 

Von 1991 - 1993 war Primor Vizepräsident der Hebräischen Universität Jerusalem und Gründer des Instituts für Europäische Studien (seit Juni 1995 Helmut-Kohl-Institut). Von 1999 b is 2005 war er Vizepräsident der Universität Tel Aviv, seitdem ist er Direktor des Zentrums für Europäische Studien des Interdisciplinary Center Herzliya.

24. Juni 2009
20:00 Uhr

Haus der Stiftung Demokratie Saarland

Vortrag

Carmen Oschmann
Telefon: 0681 - 906 26 - 21

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