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TTIP: Pro und Contra

Auf die EU und die USA entfallen rund 30 Prozent des globalen Handels, und mit der „Transatlantischen Freihandelszone“ (TTIP) sollen die Standards und Normen zur Schaffung eines transatlantischen Binnenmarktes harmonisiert werden. Damit weckt TTIP Ängste vor einer Nivellierung von Qualitätsstandards, vor dem Verlust demokratischer Kontrolle und nicht zuletzt davor, dass Europas Wirtschaftsmodell sich zu stark an den USA orientieren wird. Die Spielregeln für die Weltwirtschaft würden neu festgelegt, jedoch mit weniger Regulierung für globale Lieferketten. Und China? Wird das Reich der Mitte nachteilige regulatorische Wirtschaftsvorgaben akzeptieren? In seinem Vortrag geht Christian Falkowski diesen Fragen nach und wägt das Für und Wider von TTIP ab.

ReferentIn:

Christian Falkowski

Christian Falkowski, Botschafter a.D.

Christian Falkowski hat an der Technischen Universität Darmstadt politische Ökonomie, BWL, Mathematik und Maschinenbau studiert und blickt auf eine mehr als 35 Jahre währende internationale Berufserfahrung zurück. Überwiegend war er im Bereich Außenbeziehungen der Europäischen Kommission tätig. Als Botschafter leitete er die EU-Delegationen in Pakistan, Jordanien/Jemen, Ägypten und Wien und war zudem Direktor des diplomatischen Außendienstes der Kommission. Zuletzt erschien sein Buch „Europa für uns. Warum wir Europa brauchen“ (Nomos 2011), in dem er begründet, warum wir Europa heute und morgen brauchen – stets seiner Devise verpflichtet: „Global denken, europäisch handeln“.

01. Juni 2015
18:00 Uhr

Haus der Stiftung Demokratie Saarland

Vortrag

Carmen Oschmann
Telefon: 0681 - 906 26 - 21

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