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Was bedeutet "Amerika first?"

Die Folgen der US-Außenpolitik für die Welt

In seinem Vortrag wird Christian Hacke die US-Außenpolitik kritisch hinterfragen und analysieren. Dabei werden bereits seine Fragen die Widersprüchlichkeit der US-Außenpolitik dokumentieren. Denn nach vorläufiger Zwischenbilanz der Präsidentschaft Donald Trumps – so sagt er – schwankt die US-Außenpolitik zwischen Kontinuität und Wandel.

Und die Rolle der USA als Weltordnungsmacht? Schafft Trump möglicherweise durch umstrittene Entscheidungen Machthohlräume, die von autoritären Mächten angefüllt werden? Der Vortrag wird diese Fragen, aber auch die globale Machtbalance beleuchten, die sich entweder zu Ungunsten des Westens auswirken oder aber zu dessen Erneuerung beitragen könnte. Und nicht zuletzt soll das Gefühl vieler Menschen von (Un-)Sicherheit, wenn nicht gar Furcht vor Krieg, thematisiert werden, das die US-Außenpolitik fördert.

Referent:

Prof. Dr. Christian Hacke

studierte Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg und Berlin. An das Studium folgten 1974 Promotion sowie 1979 Habilitation. Von 1980 bis 2000 war Christian Hacke Professor an der Universität der Bundeswehr und von 2000 bis 2008 ordentlicher Professor an der Universität Bonn. Er hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur deutschen und amerikanischen Außenpolitik sowie zur Theorie und Geschichte der Internationalen Beziehungen vorgelegt, u.a. „Zur Weltmacht verdammt. Die amerikanische Außenpolitik von J. F. Kennedy bis G. W. Bush“ (2001) oder „Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder“ (2003).

30. August 2018
18:00 Uhr

Politische Akademie der SDS
Europaallee 18
66113 Saarbrücken

Vortrag

Elena Steinmetz
Telefon: 0681 - 906 26 - 11