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Zehn Jahre Finanzkrise

Ein Weltenbeben und seine Folgen bis heute

Zehn Jahre nach der Finanzkrise ist bereits 2018 klar, dass es sich um ein epochales Ereignis des 21. Jahrhunderts handelt. Sie löste nicht nur die größte Rezession seit 80 Jahren aus, sondern auch, wie neue Studien belegen, den erneuten Aufstieg der Rechtspopulisten. Bis heute hinterlässt die Finanzkrise tiefe Spuren in der Weltwirtschaft, und aufgrund der halbherzigen Reformen des Finanzsektors wird bereits die nächste Krise befürchtet. In seinem Vortrag wird unser Referent die Ereignisse von 2008 unter die Lupe nehmen und auch deren Folgewirkungen kritisch beleuchten.

Referent:

Alexander Hagelüken

geb. 1968, studierte VWL (Diplom), Jura und englische Literatur in München. Er ist als Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung für Wirtschaftspolitik zuständig. Zuvor war er Parlamentskorrespondent in Bonn und in Berlin, Leiter des Geldteils der SZ und Europakorrespondent in Brüssel. 1992 erhielt Hagelüken den Auslands-Reportagenpreis der Hamburger Körber-Stiftung, gefolgt vom State Street Preis für Neukonzeption des SZ-Geldteils sowie 2015 den DDV-Preis (Deutscher Derivate Verband) für SZ-Magazintitel über drohende Finanzkrisen.

22. Oktober 2018
18:00 Uhr

Politische Akademie der SDS
Europaallee 18
66113 Saarbrücken

Vortrag

Elena Steinmetz
Telefon: 0681 - 906 26 - 11

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