Vortrag / N-Laboratorium Alles könnte anders sein

Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen

Früher war die Zukunft besser. Heute scheint keiner mehr daran zu glauben, dass es unseren Kindern einmal besser gehen wird. Doch muss das so sein? Der Soziologe und erprobte Zukunftsarchitekt Harald Welzer wird uns in seinem Vortrag eine gute, eine mögliche Zukunft entwerfen, eine Zukunft, in der es Städte ohne Autos gibt, Schulen ohne Gebäude, in der die Menschen ein Grundeinkommen erhalten und in der es keine Grenzen mehr gibt. Der Referent wird ein erfrischendes, Mut machendes Plädoyer wider die vielbeschworene „Alternativlosigkeit“ halten, die in Wahrheit nur Ergebnis von Phantasielosigkeit ist. Alles kann tatsächlich anders sein. Man braucht nur eine Vorstellung davon, wie es sein sollte und was dafür getan werden muss. Denn wir können durchaus schöner, freier und nachhaltiger leben.

Wichtiger Hinweis: Da unser Platzkontingent erschöpft ist können wir keine weiteren Anmeldungen annehmen.

Im Rahmen der Veranstaltung gibt es einen Büchertisch der Buchhandlung St. Johann


18:00 Uhr

Politische Akademie der SDS

Europaallee 18

66113 Saarbrücken

Verena Paul

Telefon: 0681 - 906 26 - 24

Referent:

Prof. Dr. Harald Welzer

geb. 1958, ist Direktor von Futurzwei – Stiftung Zukunftsfähigkeit und Professor für Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg. Zudem lehrt er an der Universität St. Gallen. Neben Transformationsdesign gehören Kulturwissenschaftliche Klimaforschung sowie Erinnerungs- und Gewaltforschung zu seinen Forschungsschwerpunkten. Spätestens seit seinem Buch „Selbst Denken. Eine Anleitung zum Widerstand“ (2013) gilt Harald Welzer als einer der anregendsten Intellektuellen Deutschlands. Mit seiner Initiative Die offene Gesellschaft mischt er sich mittels Aktionen, Konzerten und Performances bundesweit in die politischen Debatten ein. Er ist Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen, etwa „Die smarte Diktatur. Ein Angriff auf unsere Freiheit“ (2016), „Wir sind die Mehrheit. Für eine offene Gesellschaft“ (2017) oder die dem Vortrag zugrunde liegende Gesellschaftsutopie „Alles könnte anders sein“ (2019).

PROLOG zur Reihe „Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit“, die in Kooperation mit RENN.west stattfindet.