Wie kann man in der Schule (nicht) zu Demokratie erziehen?

Vortrag und Gespräche über die Entwicklung der demokratischen Bildung

in Kooperation mit dem Landesverband Saarland der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (SaarDeGeDe) und Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule (GGG) Saarland

 

Demokratie gilt zweifellos als eine wichtige Errungenschaft, an der man keine Zweifel zulassen darf. Aber gleichwohl machen es Politik und Alltag den Kindern und Jugendlichen schwierig, sich mit diesen Zielen zu identifizieren. Wenn die Schule einen Beitrag dazu leisten soll, dass Demokratie dennoch als eine wichtige Lebensform akzeptiert wird, dann sollte gründlich und auch durchaus selbstkritisch geprüft werden, unter welchen Bedingungen dieses einerseits schwierig ist, andererseits aber doch gefördert werden kann. Eine wichtige Voraussetzung für ein demokratisches Miteinander ist dabei eine gefestigte und selbstbewusste Persönlichkeit, die ihre eigenen Kompetenzen und Bedürfnisse entfalten kann. Sie sollte sich aber auch ihrer sozialen Verantwortung bewusst werden und in der Gemeinschaft die Erfahrung machen, dass sie mit ihren jeweiligen Fähigkeiten gebraucht wird und Anerkennung findet. Wie das Lernen und Lehren in den Schulen unter dieser Zielsetzung weiterentwickelt werden könnte, soll an Beispielen erörtert werden.

 

Programm:

  • Impulsvortrag von Prof. Dr. Jörg Schlömerkemper
  • Dialog mit dem Referenten und
    Pascal Kihm, Landesverband Saarland der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik
    Usamah Hammoud, Vorsitzender der Landesschülervertretung
  • Einbindung des Publikums

Referent:

Prof. Dr. Jörg Schlömerkemper

Professor für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. (seit 2008 im Ruhestand). Er arbeitet an der theoretisch fundierten Weiter-Entwicklung schulischen Lernens und Lehrens. Er ist Mitglied der Jury des Saarländischen Schulpreises.

www.jschloe.de

21. März 2019
18:00 Uhr

Politische Akademie
Europaallee 18
66113 Saarbrücken

Diskussion

Elena Steinmetz
Telefon: 0681 - 906 26 - 11