Vortrag Die Zukunft der Arbeit

Ein politischer Aufruf

Werden in Zukunft künstliche Intelligenzen und Roboter einen Großteil der Aufgaben übernehmen, die bislang Menschen erledigt haben? Ist dies etwas, worauf wir uns freuen oder wovor wir uns fürchten sollten? Die Frage nach der Zukunft der Arbeit treibt westliche Gesellschaften derzeit um – gerade in Deutschland, wo das Verständnis von „Berufen“ immer noch ein anderes ist als das von „Jobs“. Es steht viel auf dem Spiel, wenn es um die Zukunft der Arbeit geht – nicht nur Fragen der Verteilung von Ressourcen, sondern auch des Zugangs zu menschlich wertvollen Tätigkeiten und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Um Arbeit in Zukunft für alle, und nicht nur für einige wenige, gerechter und demokratischer zu machen, ist politische Rahmensetzung, aber auch Gestaltung vor Ort gefragt. In ihrem Vortrag wird Lisa Herzog neue Antworten auf eine der drängenden Fragen unserer Zeit geben.


18:00 Uhr

Politische Akademie der SDS

Europaallee 18

66113 Saarbrücken

Elena Steinmetz

Telefon: 0681 - 906 26 - 11

Referentin:

Prof. Dr. Lisa Herzog

geb. 1983, studiert Volkswirtschaftslehre, Philosophie, Politikwissenschaft und Neuere Geschichte an den Universitäten in München (LMU) und Oxford. Anschließend promoviert sie an der University of Oxford mit einer Arbeit über Märkte und politische Theorie im Denken von Adam Smith und Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Diese Arbeit wird 2011 mit dem Sir Ernest Barker Prize der Political Studies Association für die beste Dissertation in Politischer Theorie ausgezeichnet. 2012 erhält sie den Ernst-Bloch-Förderpreis der Stadt Ludwigshafen. Lisa Herzog ist seit 2016 Professorin für Politische Philosophie und Theorie an der Hochschule für Politik München / Technischen Universität München. Sie arbeitet u.a. zu ökonomischer Gerechtigkeit, Ethik in Organisationen und Wirtschaftsdemokratie. Zu ihren Publikationen gehören u.a. „Freiheit gehört nicht nur den Reichen. Plädoyer für einen zeitgemäßen Liberalismus“ (dt. 2013) sowie das 2019 erschienene Buch „Die Zukunft der Arbeit. Ein politischer Aufruf“.

© Paula Winkler