Lesung Ich diene Deutschland

Ein Plädoyer für die Bundeswehr – und warum sie sich ändern muss

Neonazis und sadistische Offiziere: So sieht das Bild aus, das viele von der Bundeswehr malen. Natürlich gibt und gab es Skandale, die scharf zu verurteilen sind – aber Nariman Hammouti-Reinke, Soldatin und Muslima, weiß: Das ist nicht das ganze Bild, sondern nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was die Bundeswehr ausmacht. Woran liegt es, dass Soldaten eine solche Verachtung entgegenschlägt? Und wo liegt die gesellschaftliche Verantwortung jedes Einzelnen? Die Autorin fordert eine sachliche Auseinandersetzung mit den Leistungen der Bundeswehr – ohne ideologische Scheuklappen. In ihrem Buch sucht sie nach Antworten – denn für sie ist es „die höchste Form der Integration, dass ich in der Bundeswehr diene und bereit bin, für Deutschland zu sterben“.

Nariman Hammouti-Reinke liefere, so heißt es in der FAZ „einen frischen und persönlichen Blick in das Innenleben der Bundeswehr und ihrer Soldaten – in all der Buntheit, den die Truppe noch immer viel zu wenig ausmacht. Es bleibt zu hoffen, dass die Bundeswehr zügig neue Wege findet, um Sonderfälle wie Nariman Hammouti-Reinke zur Regel werden zu lassen.“


18:00 Uhr

Politische Akademie der SDS

Europaallee 18

66113 Saarbrücken

Carmen Oschmann

Telefon: 0681 - 906 26 - 21

Autorin:

Nariman Hammouti-Reinke

wurde 1979 als Kind marokkanischer Eltern bei Hannover geboren. Sie ist seit 2005 bei der Bundeswehr, war zweimal im Afghanistan-Einsatz und ist heute Leutnant zur See. Als Vorsitzende des Vereins Deutscher.Soldat.e.V. in der Kommission für Migration und Teilhabe des Niedersächsischen Landtags engagiert sie sich sehr aktiv für eine moderne Integrationspolitik in Deutschland.

Nariman Hammouti-Reinke

Nariman Hammouti-Reinke © Patrice Kunte

Im Rahmen der Veranstaltung gibt es einen Büchertisch der Buchhandlung St. Johann.

In Kooperation mit